Unsere Schwalbenkinder
Unsere Schwalbenkinder
Osteopathische Behandlung
Osteopathische Behandlung

01.08.2019

 

Heute bekommen alle drei Jungs endlich die schon seit langem geplante osteopathische Behandlung. 

 

Bei Amor gibt es ziemlich viele Verspannungen am Kopf zu lösen. Das findet er anfangs gar nicht witzig und mag sich nicht wirklich dort anfassen lassen. Interessant, denn so kenne ich das von ihm gar nicht. Julia, unsere neue Osteopathin, bleibt aber beharrlich und ruhig dran. Ihre Behandlung ist ohnehin sehr leise und fein in der Ausführung. Als Amor zunächst gar nicht mitmachen möchte, bleibe ich neben ihm stehen, lege eine Hand auf seinen Widerrist und stelle mir vor, wie ich ihm dadurch gute, reine Energie zuführe und schlechte ausleite. Es mag sich schrecklich esoterisch anhören, aber ich fühle dabei richtig, wie Amor mir warme Energie zieht und kalte, verbrauchte abgibt. Jedenfalls wird er damit gleich ruhiger und arbeitet mit. Bei Willi gibt es auch einige Baustellen, die aber nicht so gravierend sind. Er bleibt gleich von Anfang an ruhig stehen, klappt die Ohren zur Seite und schließt seine Augen. Auch beide Sättel werden gecheckt. Amors ist passend und in Ordnung, Willis paßt von der Kammer her auch, kippelt nur etwas im Schwerpunkt. Der Sattler kommt ja ohnehin am Montag. Heute und Morgen haben die Jungs nun erst einmal Pause. 

 

Unsere Schwalbenbabys werden derzeit flügge und fliegen munter im Stall zwischen Nest, einem Holzbalken und einem Seil hin- und her. Mama und Papa Schwalbe sind immer noch eifrig mit der Fütterung beschäftigt. Die wissen auch, was sie getan haben, wenn die drei Youngsters selbständig sind... ;-) 

02.08.2019

 

Amor gefällt mir am Morgen nicht so gut. Er wirkt eingefallen, macht sich gierig über seine Heucobs her, läuft dann aber gechillt in Richtung Weide. Mmmh, vielleicht hängt ihm die Behandlung von gestern noch nach? Die Jungs haben heute wegen der osteopathischen Behandlung ohnehin nochmals frei. Am Nachmittag schaue ich nochmals nach Amor, weil ich mir schon ein wenig Sorgen mache. Aber er schaut munter aus der Wäsche und macht sich freudig über eine nochmalige Portion Heucobs her. 

 

Unsere Schwalbenbabys machen heute ihre ersten richtigen Ausflüge und sind auch mal länger mit den Eltern abgängig. :-) 

 

Ich schnipple heute nur die gestern gesensten und zum Trocknen im Garten ausgelegten Brennnesseln in kleine Stücke. Die werde ich die nächsten Tage verfüttern. 

Koordinationstraining
Koordinationstraining

03.08.2019

 

Mmh, Amor ist wieder so eingefallen am Morgen. Ich beschließe, mir das noch übers Wochenende anzuschauen. Wenn es am Montag noch immer nicht besser ist, werde ich Julia nochmals kontaktieren. Vielleicht war die Behandlung am Kopf für Amor doch so heftig, daß er durch die Behandlung noch größere Probleme beim Kauen hat und das Heu nun ganz verweigert? Ich finde nämlich am Morgen kaum irgendwelche Wickel von ihm rund um die Futterstellen und es war noch einiges Heu übrig. 

 

Am Vormittag gibts für Willi und Amor jeweils eine 30-minütige Bodenarbeitseinheit. Ich wiederhole im großen und ganzen die Dinge aus der letzten Coaching-Stunde mit Steffi. Willi und Amor tragen hierbei jeweils die Körperbänder. Mit dem mittleren, welches direkt um den Bauch herum verläuft, bin ich nicht so zufrieden - da werde ich zukünftig lieber den Longiergurt nehmen. Das Band schneidet zwar nicht wirklich ein, aber Amor zeigt zweimal an, daß er das irgendwie am Bauch doof findet. 

 

Ich lasse beide jeweils über das Cavaletti laufen und traben, Amor schicke ich auch mal im Galopp hinüber. Sobald sie nicht angeschlagen haben, pariere ich sofort durch, wende sie mit dem Kopf in Richtung Cavaletti und lobe. Außerdem gibts nen Keks. Willi wird dadurch richtig "wach". ;-) 

 

Da Julia vorgestern auch an Willis ISG einiges gerichtet hat und der Galopp nun flüssiger klappen sollte, nehme ich den dann - ohne Cavaletti - mal dazu. Rechts galoppiert der Schwarze sofort willig an. Links muß ich ihn kurz bitten, aber dann kann er auch auf dieser Hand eine ganze Runde galoppieren. So schnell und flüssig haben wir das noch nicht hinbekommen. Ich entlasse Willi damit erst einmal in eine Pause und wiederhole mit Amor das gleiche Programm. Der Senior stellt sich grundsätzlich über Cavaletti und Dualgassen geschickter an, weshalb ich ihn auch mal im Galopp übers Cavaletti schicke. Das müssen wir linke Hand aber erst aus viel Ruhe entwickeln, dann klappt es aber auch auf dieser Hand. 

 

Zum Abschluß nehme ich Willi nochmals am Strick mit auf die Plane. Auf der kann er heute schon wesentlich schneller und besser ruhig stehenbleiben und läßt sich auch in Ruhe darüber rückwärtsschicken. Nur, wenn ich etwas weiter von ihm entfernt stehe und ihn auf Stimmkommando zum Anhalten auffordere, wendet er die Hinterhand nach außen, um mich anzusehen. Das korrigiere ich in Ruhe, bis auch das funktioniert - noch nicht zuverlässig, aber immerhin. ;-) 

 

Willi mag offensichtlich keine Brennnesseln, weshalb ich sie bei ihm weglasse. Amor frißt sie problemlos. Also bekommt er die nächsten Tage eine Brennnessel-Kur. 

Gerret und Paula
Gerret und Paula

04.08.2019

 

Kirstin berichtet mir am Morgen, daß es Amor gut geht und er offensichtlich über Nacht auch Heu gefressen hat - wie man an den Wickeln sieht. Gut. Daß ich mich mal über diese Wickel freue... %-)

 

Am Abend schlampere ich mit dem Schwarztier eine Stunde ins Gelände. Erste Aufgabe: vorbei am Sola. Willi ist deutlich irritiert und geht lieber rückwärts. Normalerweise würde ich länger abwarten, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich selbst mit der Situation auseinander zu setzen, daraus zu lernen und mutiger zu werden. Aber da es schon früher Abend ist und wir uns unterwegs mit Gerret und Amor an der Grünen Hütte treffen wollen, steige ich dann doch ab und führe ihn vorbei. 

 

Am Waldrand steige ich wieder auf. Wir träbeln einige Strecken, üben Schritt-Trab-Übergänge und galöppeln auch ein kurzes Stück. Vor allem während der Übergänge gelingt es uns einige Male, daß Willi sich nicht heraushebt und auch im Trab durchs Genick geht. :-) Linksgalopp klappt zwar leider nicht, aber auch hier kann ich ihn eher bei mir behalten und sachte dabei nachtreiben. 

 

Zweite Aufgabe: im Wald treffen wir auf einem Trampelpfad auf einen Forstbeamten. Willi ist wieder etwas überrascht und schaut: da steht halt normalerweise kein Auto. ;-) Aber der Mann ist nett, wir unterhalten uns ein wenig, dann ziehen wir weiter und treffen uns mit Amor und Gerret. 

 

Wieder am Stall bekommen die Jungs eine Dusche. 

 

Ich bin gespannt: heute haben wir das erste Mal die Kiste im Viereck mit einem Heunetz bestückt. Mal schauen, wo sie morgen steht... 

Mein Herzenspferdchen ♥️
Mein Herzenspferdchen ♥️

05.08.2019

 

Am späten Nachmittag kommt der Sattler und checkt Willis Sattel. Die von uns zwischenzeitlich vergrößerte Kammerweite paßt sehr gut, aber der Sattel kippelt leicht und muß deshalb dennoch vorne umgepolstert werden. Also darf sich Willi über eine weitgehend reitfreie Woche freuen, bis ich den Sattel wieder abholen kann.

 

Mit Amor und Sarah gehe ich heute nochmals, bewaffnet mit meiner Kamera, aufs Stoppelfeld. Das Mörchen ist mal wieder super-gut drauf und so kann Sarah auch munter nur am Halsring mit ihm über das Feld galoppieren. Ich bin stolz wie Bolle - sowas ist ja nicht selbstverständlich. Anschließend drehen die beiden noch eine schöne halbstündige Hausrunde über die Wiesen rund um unseren Stall.

 

Ich widme mich derweil etwas dem Schwarztier. Eine Idee von Steffi war ja, daß Willi seine Umgebung mehr mit der Hinterhand erkunden soll. Dazu könnte man z. B. auch das Podest nehmen, auf dem er mit der Hinterhand stehenbleiben soll. Zunächst gehts aber erst einmal darum, daß er überhaupt mit der Vorhand aufs Podest klettert - was Willi dann doch ziemlich bereitwillig tut. Es fällt ihm aber schwer, dort stehen zu bleiben. Ein paarmal steigt er aber auch mit allen Vieren hinauf, was für ihn natürlich schon ein wenig eng ist. Da werden wir mal dranbleiben.

07.08.2019

 

In der letzten Nacht hat uns wieder mal ein heftiges Gewitter passiert. Mit 17 l/qm sind wir glimpflich davon gekommen, 15 km weiter gab es Überflutungen, umgestürzte Bäume und dadurch gesperrte Straßen und Autobahnen. Mit der nassen Ausbeute des Sommers bin ich derzeit eigentlich wirklich zufrieden. Zumindest kam bislang im Vergleich zum Vorjahr doch schon einiges an Regen in den Sommermonaten herunter. 

 

Die Heukiste auf dem Trailweg hat insoweit auch ihre ersten Wettertests überstanden. Durch die Löcher fließt das Regenwasser gut ab. Und ein schwarzer Produkttester hat sie bislang auch weitgehend stehenlassen. 

 

Unsere Schwalbenbabys sind nun tagsüber meistens mit ihren Eltern unterwegs und kommen nur noch nachts in den Stall. 😍

Und *schwupp* ist das Gras weg...
Und *schwupp* ist das Gras weg...

08.08.2019

 

Sarah geht mit Amor 1,5 Stunden ins Gelände und probiert dabei erstmals seinen neuen Fliegenausreitschutz aus, das gleiche "Netz", daß Willi auch hat. Hinten paßt es prima, vorne müssen wir es noch besser anpassen, damit es nicht scheuert. 

 

Amors Kotwasser ist nun nachhaltig verschwunden. Ich habe die letzten beiden Wochen allerdings auch nochmals das Magnozym gefüttert. Ich hoffe, das Thema haben wir nun hinter uns. 

 

Die drei Buben haben Weide Nr. 4 in den letzten knapp zwei Wochen schon ziemlich heruntergefressen. Schade, ich hatte gehofft, daß unsere größte Weide evtl. doch drei Wochen reicht. Na gut, werde wir nächste Woche also schon wieder wechseln müssen und damit langsam das Ende der Weidezeit einläuten. Sicherlich werden wir sie noch bis Ende September rauslassen, sofern das Wetter gut ist. Aber spätestens Ende August werden wir auch tagsüber wieder zufüttern müssen. 

Paula liebt Schuhkartons 😂
Paula liebt Schuhkartons 😂

09.08.2019

 

Der beste Ehemann von allen schippelt heute nochmals Sand an die Stellen, an denen der Regen am Mittwoch einiges weggespült hatte und legt auch die Gräbelchen entlang des Trailwegs wieder frei, damit das Hangwasser wieder besser in die Weiden abgeleitet wird. 

 

Die Heukiste hat sich nun doch schon ein wenig bewährt. Das dort festgehakte Heunetz läßt sich schnell an- und wieder abmontieren, wird gut angenommen, und die Kiste bleibt auch weitestgehend am Platz und wird nicht verschoben. Außenherum wird kaum Heu verteilt, so daß Arbeit durchs Zusammenrecheln wegfällt. Was mir nicht so gefällt ist natürlich der Umstand, daß das einmal dort drin mangels Überdachung lose herumliegende und naß gewordene Heu dann auch nicht mehr gefressen wird. Das läßt sich aber dadurch regeln, daß man dieses vor einem zu erwartenden Regenguß eben entfernt und aus einem anderen Heunetz anbietet. Ergo: weniger Heuverlust und weniger Arbeit. 

 

Da der beste Ehemann von allen heute Willis Sattel beim Sattler wieder abgeholt hat, gehe ich am Abend in Begleitung von Laura und Joe mit dem Schwarzen ins Gelände. Es ist drückend warm und unheimlich schwül. Wir gehen einen schönen langen Wiesenweg entlang hinauf in Richtung Wald und träbeln dort eine längere, ebene Strecke. Willi gibt dabei immer wieder schön im Genick nach und ich gebe mir alle Mühe, ihn nicht zu stören und das durch Sitz und Einwirkung immer ein wenig länger zu erhalten. Einen kleinen Galopp legen wir auch hin, aber da fehlt den Rössern heute die Lust. Auf dem Heimweg treffen wir am Waldrand Gerret, der das Mörchen dort grasen läßt. Am Stall gibts für die Jungs eine Dusche, um den Bäbs aus dem Fell zu waschen. 

An der Doppellonge über Hindernisse
An der Doppellonge über Hindernisse

10.08.2019

 

Am Vormittag reite ich zunächst Willi auf der Reitwiese. Er ist schön nachgiebig im Genick und läßt sich schön stellen, was sich zwischenzeitlich auch gut im Trab abrufen läßt. Da hält er es natürlich noch nicht allzu lange. Was mir nicht so gut gefällt, ist seine Arbeitseinstellung auf dem Platz: da trottet es unter mir daher und auch der Trab ist mehr schleichend. Gestern im Gelände war er - trotz der schwülen Hitze - viel zügiger unterwegs. Da muß ich mir mal was einfallen lassen. Ansonsten nehme ich die Zügel auch öfters mal in eine Hand, was zumindest im Schritt echt gut funktioniert. Da können wir sogar ganz ordentliche Vor- und Hinterhandwendungen reiten. 

 

Danach hole ich den Senior, schnalle ihm mal wieder den Longiergurt um und arbeite ihn 30 Minuten in Schritt, Trab und Galopp an der Doppellonge - nur immer mal wieder kurz unterbrochen durch Longensalat meinerseits. Ich sollte das mal wieder öfters machen. ;-) Ich beziehe hierbei auch die Dualgassen, die Plane und das Cavaletti ein, damit Amor schön aufmerksam bleibt. Ansonsten kann ich Amor heute ziemlich gut linke Hand arbeiten, da gibt er immer mal im Genick nach, nimmt sich selbst auf und aktiviert die Hinterhand. Das ist rechte Hand schon deutlich schwieriger. Aber er ist munter bei der Sache und hat sichtlich Spaß. 

Körperarbeit
Körperarbeit

11.08.2019

 

Am Vormittag nehme ich Willi wieder mit auf die Reitwiese. Ich habe ihm heute den Longiergurt aufgelegt, an dem sich die Körperbänder wesentlich besser befestigen lassen. Durch die Körperbänder bekommt Willi eine bessere Vorstellung davon, wo seine Hinterhand ist und was diese gerade macht. 

 

Zunächst lasse ich das Schwarztier sich gemütlich warmlaufen. Dabei fällt mir schon auf, daß er durch das Körperband um die Hinterhand nicht so sehr nach hinten hinaustritt. Am Cavaletti fordere ich kurz vor dem Überschreiten mit einem "Und hopp!" erhöhte Aufmerksamkeit und gebe ihm sofort eine Pause, wenn er ohne anzuklopfen darüber getreten ist. Dazu wende ich ihn gleich in Richtung Cavaletti. Schon nach dem zweiten Mal läuft Willi nach der Pause sofort zum Cavaletti und wieder hinüber. ;-) Schlaues Kerlchen. :-) Nachdem wir das auch im Trab absolviert haben, gehen wir für eine ruhigere Phase an die Plane, auf der Willi nun schon schön brav stehenbleibt. Ich kann ihn auch rückwärts darüber richten. Zum Abschluß will ich mir eigentlich mal wieder den Galopp anschauen, aber da der Schwarze erst mal seine Füße sortieren muß und damit beschäftigt ist, überhaupt in einen schönen Trab zu finden, bleiben wir bei dieser Gangart. Willi weiß, daß ich mich immer über Galopp freue und bietet das zwischendurch selbständig, aber eben nur halblebig an, so daß ein wenig Gangsalat daraus wird und der Takt verloren geht. Ergo fokussiere ich mich lieber mal auf den ersten Punkt der Ausbildungsskala. Das bekommen wir dann nach einigen Runden auch schön hin, weshalb ich es dann auch gut sein lasse. 

Auf Weide Nr. 5: grün. ;-)
Auf Weide Nr. 5: grün. ;-)

12.08.2019

 

Ab heute sind die Pferde wieder auf Weide Nr. 5. Dort steht nun wieder schönes Grün, weshalb sie dementsprechend begeistert sind. ;-) 

Willi bei der Hufpflege
Willi bei der Hufpflege

13.08.2019

 

Am Nachmittag kommt Hannes wieder zur Hufpflege. Amors Hufe sind wie immer unproblematisch. Ich bin gespannt, was er zu Willis Hufen und seiner Strahlfäule sagt. Gem. dem letzten Huftermin habe ich keine weiteren expliziten Pflegemaßnahmen mehr ergriffen - und ehrlich gesagt hatte ich nach den Wochen davor mit der fast täglichen Schmiererei auch keine große Lust mehr. Aber: alles supi! Die Strahlfurchen sind in Ordnung, nicht mehr so tief, sondern für Willis Verhältnisse ok. Durch seine steile Hufstellung wird er immer tiefere Strahlfurchen als Pferde mit flacherer Stellung haben. Aber aller Schmodder ist und bleibt auch dieses Mal verschwunden. :-) 

 

Am Abend gehen Kirstin auf Joe, Sarah auf Amor und ich auf Willi 1,5 Stunden ins Gelände. Wir gehen einen schönen Wiesenweg und träbeln im Wald eine ziemlich lange Strecke, während der ich auch immer mal zwischendurch aussitze. Willi läuft brav vorwärts. Unseren geplanten Galopp müssen wir unterwegs abbrechen, weil auf einem Hufsitz zwei Jungs sitzen, die dort Pause während ihrer Radtour machen. Ich habe das Gefühl, daß Willis Hufe etwas größer sind, denn auch im frisch ausgeschnittenen Zustand habe ich die Easyboot Epic Gr. 5 heute doch etwas schwerer wie sonst aufziehen können. Das nächste Mal werde ich Gr. 6 mal wieder probieren. 

14.08.2019

 

Heute Morgen habe ich das erste Mal wieder ein Sweatshirt zur Stallarbeit an. Der Sommer geht deutlich in Richtung Herbst über. Es ist nicht mehr so heiß, die Nächte sind angenehm frisch. Und fast brauche ich schon wieder eine Stirnlampe, denn um 05.45 Uhr ist es nun noch ziemlich dämmrig. 

 

Mache ich mir zu viele Gedanken ums Mörchen und seinen Futterzustand? Heute morgen waren von insgesamt 17 Haufen 7 (!) von ihm. Er bekommt ja nun täglich 2x 1kg eingeweichte Heucobs und abends sein Kraftfutter. Gut, jetzt stehen sie seit zwei Tagen auch auf einer Weide mit viel Grün. Aber dennoch ist mehr geäppelt als Willi und Joe, die beiden Freßmaschinen? Gestern und heute Morgen beim Misten waren auch keine Wickel zu sehen... Vielleicht kann er durch die osteopathische Behandlungen wieder besser fressen? Julia hat ja viel am Hafi-Kopf behandelt. Da wäre natürlich toll.