Willi und Gerret
Willi und Gerret

01.05.2018

 

Feiertag. Da schon am Morgen wahre Menschenmassen auf dem Hauptweg in Richtung Wald am Stall vorbeiwandern, verzichte ich wie immer aufs Reiten an diesem Tag. Dafür kommt das Mörchen für eine halbe Stunde an die Longe, nachdem ich ihm mal wieder Unmengen von Winterfell heruntergebürstet habe. 

 

Nachdem er sich lange auf beiden Händen mit vielen wandernden Zirkeln auf der Wiese neben dem Pferdeanhänger warmgeschrittelt hat, lasse ich ihn antraben. Daß ich gleich auf ein gutes Vorwärts achte, quittiert Amor mit einem empörten Buckler und Ausschlagen in meine Richtung. Pfff...... Danach sind wir uns einig, daß das eben zur Arbeit gehört. Nach einer längeren Trabeinheit zum Lockerwerden gehe ich zur Arbeit an der Hand über. Zwischenzeitlich kann ich schon ziemlich gut erspüren, wenn Amor sich über eine Schulter beim Schulterherein wegmogelt; dann fehlt nämlich die komplette positive Spannung im Pferd, die ich vorne beim Griff am mittleren Kappzaumring fühlen kann. Damit er das unterläßt, arbeite ich immer auch mit der Fahrpeitsche über dem Rücken an der gegenüberliegenden Schulter. Amor weiß genau, wann er es gut gemacht hat - dann ist es etwas anstrengender, aber er brummelt sofort begeistert vor sich hin und bekommt dafür einen Keks. ;-) 

 

Nach etwas ganzen Travers und auf Amors Vorschlag hin ein wenig Spanischen Schritt lasse ich ihn nochmals an der Longe traben, gehe nah bei ihm mit und korrigiere notfalls Stellung und Biegung. Hieraus entwickeln wir dann auch einige Sprünge im Galopp. Rechte Hand sind die verbesserungsfähig, linke Hand gefallen sie mir heute aber total gut, da sie rund und bergauf gesprungen sind. Deshalb schließe ich die Einheit an dieser Stelle für heute auch ab. :-) 

Zwei dicke Kumpels
Zwei dicke Kumpels

02.05.2018

 

Am Morgen sammle ich den Senior auf Weide Nr. 4 ein. Wie er da hineingekommen ist, indem er von vier Litzen nur die zweite von unten heruntergerissen hat, weiß ich nicht so wirklich... 

 

Am Spätnachmittag trense ich Willi nach gut eineinhalb Stunden Weidegang, währendessen ich auf unsere Heulieferung warte, kurz auf und gehe mit ihm auf die Wiese neben dem Pferdeanhänger. Wir machen Handarbeit. Das ist für Willi ja noch relativ neu. 

 

Wir starten mit Antreten und Anhalten, wobei ich auf ein geschlossenes Stehen achte. In Wendungen verlange ich eine schöne Stellung und bittschön kein Geeier oder Ausfallen über die innere oder äußere Schulter. Daran schließt sich das Übertreten, Rückwärtsrichten und Schenkelweichen entlang des Zaunes an. 

 

Nachdem das alles einigermaßen klappt, frage ich das erste Mal Trab ab, zunächst nur mit Stimmkommando. Willi: "Mmmh...?". Als ich ein wenig die Gerte einsetze, quietscht er empört, trabt aber an. ;-) Da wir ja weit von irgendwelchen gesetzten Gängen und Versammlung entfernt sind, muß ich mich sputen, daß ich mitkomme. Auch das klappt, wie alles andere, linke Hand wesentlich besser als rechts. 

 

Zum Schluß baue ich alle einzelne Übungen auf beiden Händen zu einer Abfolge zusammen: Antreten, ganze Bahn, Wendungen, aus einer Volte heraus Übertreten, Zirkel, nochmals Übertreten, dann einen Zirkel Trab, Schritt, Anhalten, Rückwärts, Pause. Da hat sich Herr Willi mehrere dicke Kekse verdient. Dafür, daß das quasi seine erste richtige, ca. halbstündige Einheit Handarbeit war, hat er das wirklich prima gemacht. Ich stehe anschließend noch ein wenig mit ihm auf der Wiese herum und kraule ihn, was er sichtlich genießt. 

 

Seine Mauke behandle ich weiter mit dem Aloe Vera-Spray bzw. der -Creme. Die Baumstämme bleiben seither einigermaßen liegen. Vielleicht bedeutet das, daß es nicht mehr ganz so arg juckt. 

03.05.2018

 

Ich habe mal wieder eine Wildbeobachtungskamera am Stall mit Blick auf den Paddock und das Weidezelt installiert, weil ich gerne wissen möchte, wie sich die Jungs dort nachts ablegen (was wir bislang immer nur an den vielen Kuhlen im Sand erahnen können). 

 

Beim Kontrollieren der Einstellungen trifft es mich mit Wucht: auf einer Kamera sind noch alte Bilder vom Punkti gespeichert. So unvorbereitet kann ich damit noch gar nicht umgehen, obwohl ich dachte, daß sich der Schmerz in den letzten Wochen nun schon einigermaßen gelegt hat. Er fehlt mir so sehr. :-( 

04.05.2018

 

Unser Start ins Wochenende beginnt mit einem Ausritt auf Willi, begleitet werden wir von Laura auf Joe. Kurtis alte Hufschuhe lassen sich heute schon einfacher anziehen. Sie halten auch in Extrem-Situationen - wie der heutige Ausritt zeigt. ;-) 

 

Auf dem Weg zum Waldrand ist Willi recht untaktmäßig unterwegs. Mal läuft er schneller, mal langsamer. Was allerdings heute erstmals klappt, ist Schenkelweichen durch Viereck vergrößern und verkleinern entlang des Weges. Dem linken Schenkel weicht er schon sehr gut, beim rechten klemmt er noch etwas. Am Waldrand angekommen traben wir an. Wechsle ich während des Trabs den Fuß, kommt der Schwarze noch immer ein wenig aus der Balance.

 

Dann wird es abenteuerlich: wir kommen an eine Galoppstrecke. Willi und ich galöppeln ruhig voraus, Laura und Joe folgen. Ich merke die ganze Zeit, wie Willi immer leicht nach links zieht, weshalb ich meinen linken Schenkel gut dran lasse, damit er die Spur hält. Als voraus ein Pferdehaufen auf dem Weg in Sichtweite kommt, bin ich für den Bruchteil einer Sekunde abgelenkt, weil ich überlege, ob Willi da eventuell scheuen oder springen könnte - ok, wie komme ich nur darauf...? Aber: egal. Willi erkennt seine Chance und *schwupps* biegt er plötzlich nach links bergab in einen unbefestigten, sehr unebenen Waldweg ein, der eigentlich keiner ist, weil er komplett verwuchert ist. Uaaah! Da steht ein Baum! Noch 5 --- 4 --- 3 --- 2 m... Willi weicht aus und galöppelt weiter. Ich verliere einen Steigbügel, bleibe aber im Sattel und pariere den Jungspund durch. Uff. Na, sowas!??! Aber ich nehme es mit Humor. Die Hufschuhe halten jedenfalls. ;-) Wir drehen um und klettern zurück auf den Weg, wo wir von Laura und Joe erwartet werden. Weiter gehts: damit Willi sich das gar nicht erst angewöhnt, galoppieren wir gleich wieder an. Er möchte deutlich immer wieder nach links ausbrechen, aber diesmal bleibe ich 100 %-ig aufmerksam. Nix da. ;-) Am Ende des Weges pariere ich nur durch die Gewichtshilfe durch und lobe ihn überschwänglich. 

 

Den Rest des Ausritts gehen wir ruhigen Schritt am langen und hingegebenen Zügel. Ich probiere zwischendurch nur hin und wieder einmal Willi zum Nachgeben im Genick zu ermuntern, damit ich mir den Zügel aus der Hand kauen lassen kann. So kommen wir dann auch wieder trocken am Stall an.

 

Während Willi und Joe nochmals auf die Weide dürfen, gehe ich mit Amor auf die Wiese neben dem Pferdeanhänger zur Handarbeit. Da ausgerechnet jetzt die Wiese gemäht werden soll, weichen wir auf den betonierten Weg aus und üben so lange schönes Antreten und geschlossenes Anhalten, was ich anfangs oft korrigieren muß. Dann hat Amor geschnallt, was Sache ist und stellt sich immer öfters schön brav auf alle Viere. Als die Wiese gemäht ist, gehen wir zum Zaun. Ich frage wieder ein wenig halbe Tritte ab, und auch hier scheint Amor langsam erahnen zu können, was ich gerne hätte: er fängt nun deutlich an zu diagonalisieren. :-) Um die Energie auch irgendwohin rauslassen zu können, lasse ich ihn immer wieder auch einmal einen Zirkel traben. Es wird. :o)

 

Für die kommende Nacht präpariere ich mal wieder die Keksablagestellen. Aber Amor weiß ja schon, wie das geht: 

Brandblasen am Mittel- und Zeigefinger *autsch*
Brandblasen am Mittel- und Zeigefinger *autsch*

05.05.2018

 

Endlich ist unsere richtige Reitwiese gemäht, weshalb ich mit Willi und Amor im Schlepptau von Gerret am Vormittag dort arbeiten will. Ich baue gleich die Dualgassen wieder als Quadratvolte auf, damit wir was zum Durch- und Überreiten haben und nach Gusto wieder mit der Equikinetic starten können. 

 

Ich lasse Willi sich zunächst am langen Zügel aufwärmen und achte auf meinen Sitz und versuche, Willi weitgehend über diesen zu steuern. Als ich die Zügel dann aufnehme, liegt das Augenmerk auf schönen großen Wendungen. Willi kann hier nun schon ausbalancierter laufen. Wir gehen ganze Bahn, wechseln durch diese, gehen auf den Zirkel oder reiten Schlangenlinien durch die ganze Bahn in drei Bögen. Dem linken Schenkel weicht Willi brav, beim rechten arbeitet er dagegen und möchte sich durch Vorwärtswalzen entziehen. Ich halte ihn immer wieder an, schwenke die Hinterhand nach außen und bin mit 2, 3 schönen Schritten schon zufrieden. 

 

Tja, und dann: mache ich auf Willi erstmals den Freiflugschein. Und das leider gleich mehrmals. *augenroll* 

 

Ich trabe rechte Hand an, wende von der langen Seite auf die Zirkellinie ab, da merke ich, wie es unter mir - immer noch im Trab - loswalzt. Das ist bei Willi ziemlich gut spürbar, irgendwie ist das anders als "normaler", gelöster Trab. Jedenfalls wendet er des weiteren plötzlich eigenmächtig nach links ab und buckelt, aber ich halte mich im Sattel und pariere durch. Böse zeternd, daß sowas halt nicht geht, wende ich ihn ab und gehe zurück zur Arbeit. Sobald er sich schön stellt, lobe ich, um die Situation wieder zu normalisieren. Doch beim zweiten Antraben walzt er wieder unter mir los, galoppiert diesmal auch an und rennt stante pede direkt auf den Zaun der kurzen Seite zu. Mir geht nur noch durch den Kopf: entweder walzt er den nun nieder oder er springt. Nee, weit gefehlt: Willi pariert durch und ich segle weiter in die ursprüngliche Fahrtrichtung, reiße die obere Litze vom Zaun mit mir und falle rücklinks direkt neben eine dort liegende Holzpalette ins Gras auf das Nachbargrundstück. Boh, da hab ich echt Glück gehabt! Wieder böse schimpfend bekommt der Schwarze mit der Gerte einen Klapps und muß wieder an der Aufstiegshilfe einparken. Ich merke, daß ich mir beim Sturz durch das Festhalten der Zügel leicht die Finger "verbrannt" habe, aber Willi muß lernen, daß er das halt nicht machen darf. 

 

Ich steige wieder auf, doch kaum sind wir wieder losgeritten, stürmt er vorwärts, stoppt dann plötzlich und ich hänge halbwegs auf seinem Hals. So, nun ist aber gut! 😡 Ich steige ab, schnalle Steigbügel und Zügel hoch und Willi die Longe in den inneren Trensenring. Das mag ich normalerweise gar nicht, aber was anderes ist nicht zur Hand. Es hat auch nicht wirklich Wirkung, denn Willi zieht mir dreimal einfach die Longe durch die - unbehandschuhte - Hand, was höllisch weh tut, und läßt sich erst dann einigermaßen wieder regulieren, als ich die Longe durch den inneren Trensenring in den äußeren einschnalle. Ich lasse ihn auf beiden Hängen einige Runden traben, bis er abschnaubt und den Hals lang macht. Ich habe dafür Brandblasen an den Fingern... 😢

 

Dann gehts wieder an die Aufstiegshilfe und rauf aufs Pferd. Doch erneut: Willi startet durch, rennt zum Ausgang und setzt mich dort in den Sand. Ich kann heute wirklich froh sein, daß ich mir nichts gebrochen habe... Also, wieder die Longe eingeschnallt, auf beiden Händen longiert, wieder aufs Pferd. So können wir nicht vom Platz runter, das merkt sich der Zosse sonst. Gleichzeitig geht mir nun allerdings die Energie und vor allem die Konzentration aus. Ich muß es Willi ganz einfach machen, meinen Wünschen nachzukommen und einen guten Abschluß zu haben. Nachdem er immer wieder zu Amor hingerannt ist, lasse ich Gerret und Amor in die Quadratvolte parken und zirkle zunächst im Schritt außen herum. Dann trabe ich vorsichtig an. Mir sitzt nun schon ein wenig die Angst im Nacken, aber es hilft ja nix. 😳 Nach ein paar Trabtritten pariere ich durch lobe, trabe nochmals an, halte Willi auf Kurs, der schon wieder nach links wegdriften will, wechsle die Hand, trabe nochmals eine kleine Runde, lobe ihn dafür sehr und steige ab. Keks und gut. Uff. 

 

Danach ist noch das Mörchen dran, das ich eigentlich longieren will, aber wie gesagt: Energie und Konzentration sind alle. Ich lasse ihn nur 15 Minuten locker vor sich hinträbeln und gehe dazu die letzten fünf Minuten auch in die Quadratvolte. 

 

Mmmh, was das Abbiegen von gestern nun der Vorgeschmack auf heute? Willi tut sich rechte Hand ja sehr schwer. Ich frage mich, ob ich heute beim Aufwärmen die ersten 20 Minuten rechts zuviel verlangt habe und er deshalb ständig links weggebrochen und zu Amor oder zum Ausgang gerannt ist. Aber da ich immer penibel darauf achte und ja weiß, daß er sich rechts schwer tut und ihn dafür immer schnell wieder auf die linke Hand entlasse, kann ich mir das einfach nicht vorstellen. Ein wenig erinnert mich das an meine erste Zeit mit Amor: die ersten 5, 6 Wochen hat da auch alles ganz wunderbar geklappt und plötzlich fing das Pferdchen an, Contra zu geben. Nun gut. Ich habe zwischenzeitlich ettliche Jahre Erfahrung auf dem Buckel - den ich mir heute zum Glück nicht gezerrt habe (aber warten wir mal auf morgen...). Die nächsten Einheiten auf der Reitwiese werde ich jedenfalls sehr penibel vorbereiten und durchdenken. Willis Aloe Vera-Salbe schmiere ich mir erst mal auf meine Brandblasen. Hoffentlich hilfts. 

 

Das Schwarztier bekommt anschließend eine Dusche, ich wasche noch seine Fesselbeugen aus. Dann lassen wir die drei nochmals auf die Weide, damit Willi sich wälzen kann:

Die Auswertung der Wildbeobachtungskamera, die von Mittwoch abends bis Samstag abends alles aufgezeichnet hat, ergibt, dass alles auch dann wenn wir nicht vor Ort sind, wirklich relaxed zugeht. Nachts hält sich vor allem Amor gerne im Paddock am Eingang auf, aber alle drei legen sich dort auch mehrmals nachts ab. Witzig ist auch, daß Amor soooo gerne auf das Podest klettert und dort auch sehr lange stehenbleibt: am Donnerstag, 03.05.2018 z. B. von 17.07 Uhr bis 17.52 Uhr! ;-) 

Die zwei von der Heukiste
Die zwei von der Heukiste

06.05.2018

 

Urgs, ich bin eben keine 20 mehr. Was ich heute Nacht schon bemerkt habe, zeigt sich nach dem Aufstehen noch deutlicher: es zwickt an allen Ecken und Enden. Aber es ist auszuhalten. Reiterleben ist hart. ;-) Da trifft es sich ganz gut, daß ich heute ohnehin geplant habe, nach Oberostern in den Odenwald zu fahren, um bei einem Reitlehrgang von Christopher Dahlgren in Sachen Akademischer Reitkunst zuzusehen. Was ich zu sehen und zu hören bekomme, ist astreiner Unterricht, immer pro Pferd, immer in kleinen Schritten, immer auf die Motivation des Pferdes bedacht. Das gefällt mir total gut! 

 

Da das Seminar heute schon relativ früh zu Ende ist, habe ich noch Zeit, meine beiden Rösser zu bespaßen. Beide kommen an die Longe. Willi trägt, die Amor anschließend auch, seinen Kappzaum und ich - ganz vorschriftsmäßig - Handschuhe. Ich gehe sehr kleinschrittig vor, lasse Willi erst neben mit herlaufen, vergrößere den Abstand dann peu à peu. Linke Hand: gut, rechte Hand: findet Willi nicht so toll. Ich muß vor allem sehr vorsichtig mit der Pitsch reagieren. Weil: *soifzt* ich glaube, da war ich selbst Schuld, ich habe sie zu fordernd eingesetzt (was im Gegensatz zum Einsatz bei Kurti früher oder bei Amor nicht wirklich dramatisch gewesen wäre), und schon ist er mir abgehauen, reißt mir die Longe aus der Hand und stürmt in die Ecke, in die er mich gestern das erste Mal abgesetzt hat. Ich hechte in die andere Ecke der kurzen Seite und schließe den Ausgang das E-Seil. Mmmh, wenn Willi die Arbeit tatsächlich verweigern wollen würde, wäre er doch sicherlich zum Ausgang und von dannen Richtung Stall getürmt? Danach bin ich noch vorsichtiger, aber es bleibt mir trotzdem nicht verborgen, daß Willi nun auf beiden Händen einen deutlichen Zug nach außen zeigt. Ich gebe immer wieder nach, damit wir beide nicht ins Ziehen kommen. Übergänge Schritt-Trab-Schritt klappen prima, er träbelt sehr schön und ruhig seine Runden, aber ich bin mir sicher, er könnte innerlich losgelassener sein. 

 

Dann hole ich das voll motivierte Mörchen. Mit ihm arbeite ich ganze Bahn, auf jeder Hand zirkeln wir einmal quer über den kompletten Platz. Amor läuft locker und zügig. Zum Schluß lasse ich ihn auf jeder Hand einmal angaloppieren, und gaaaanz relaxed dreht er einige (!) Runden um mich. :-) Wenn ich mich da so an unsere Anfänge im Galopp zurückerinnere... :-) Übertreten an der Hand klappt heute auch im Trab. Insgesamt macht die Arbeit mit ihm einfach nur Spaß und er ist so voller Elan dabei. Herrlich! 

 

Außerdem erwähnenswert: heute hat sich Paula das erste Mal mit mir unterhalten. Ich habe meine tiefschürfenden Gespräche mit Tigger ja immer sehr genossen und wirklich vermißt. Paula hat einfach leise gemaunzt, ich habe sie erstaunt gefragt, was den los sei, und sie hat lauter Gemaunzt. :-) So ging das eine ganze Weile hin und her. 

Wo kommen die Kekse raus...?
Wo kommen die Kekse raus...?

07.05.2018

 

Ein Ausritt, um dem Kopfkino entgegen zu wirken. Begleitet von Laura und Joe bummeln Willi und ich eine Stunde durchs Gelände. Ich habe die Gerte am Stall gelassen und trage dafür Helm und Handschuhe. Willi ist brav, am ersten steilen Berg auch sehr zügig, so daß ich Laura bitte voraus zu gehen. Wir traben ein längeres Stück bergauf. Ich habe den Eindruck, daß Willi gelassener an zweiter Position geht und werde das die nächsten Male beobachten. 

 

Ansonsten gehen wir viel bergauf und wieder bergab, schenken uns aber mit Rücksicht auf Willi den letzten Anstieg und gehen einen schönen Trampelpfad durch den Wald in Richtung Heimat. Erst am Schluß steige ich dann doch einmal ab, als wir den Trampelpfad verlassen und ein kurzes, aber recht steiles Stück abwärts gehen müssen. Später steige ich wieder auf, so daß wir auch beritten wieder am Stall ankommen. Ganz begeistert strecke ich Willi noch vom Sattel aus einen Keks zu, der aber unglücklich an meinem Handschuh hängenbleibt - und Willi beißt mir dabei voll in den Mittelfinger der rechten Hand. Autsch!!! Es fließt sogar leicht Blut, wie ich sehe, als ich den Handschuh ausziehe. Nu' bin ich langsam aber genug lädiert! Es hat aber auch etwas Positives: mir fällt erneut auf, wie gelassen ich trotzdem reagieren kann. Schließlich hat das Schwarztier das ja nicht absichtlich gemacht. Aber es ist eine der vielen kleinen Baustellen, die wir noch klären müssen: Kekse werden gesittet und vorsichtig entgegengenommen. 

 

Willi bekommt dann eine Dusche und darf nochmals mit Joe auf die Weide zu Amor. Nach dem Kraftfutter legen wir den Jungs versuchsweise mal den alten grünen Kekseball vor. Joe hat gleich gecheckt, daß da Futter rauskommt und das irgendwie damit zu tun hat, daß man den Ball herumrollt. Willi will ihn eher nach Norikerdenke zerlegen und versucht reinzubeißen. Das funktioniert halt leider nicht. ;-) 

08.05.2018

 

Ich weiß nicht, wie lange ich mit Amor schon nicht mehr nach der Equikinetic gearbeitet habe. Aber er hat gaaaar nix vergessen. :-) Ich habe Laura und unserer Stallnachbarin Micha angeboten, ihnen ein wenig von diesem Konzept zu zeigen, weshalb wir uns auf der Reitwiese treffen. Zunächst lasse ich Amor sich kurz an der langen Longe aufwärmen, etwas Schritt, etwas Trab. Dann gehen wir in die Quadratvolte. Während der acht Runden, von denen ich Amor vier im Schritt und vier im Trab absolvieren lasse, erkläre ich viel und kann deshalb nicht mit voller Konzentration beim Mörchen sein. Aber der weiß eh, was Sache ist und zeigt wie ein alter Hase, wie das geht. Wow! Echt supi. 

 

Nachdem ich Micha und Laura mit ihren eigenen Pferden etwas eingewiesen habe, gehe ich Willi holen. Auch für ihn ist es die erste Einheit Equikinetic. Auch er darf sich erst ein wenig an der Longe warmschritteln, dann gehen wir für kurze fünf Minuten in die Quadratvolte. Ich benutze bei ihm auch noch keinen Timer, denn ich will erst einmal schauen, wie er mit der Situation zu recht kommt. Für das Schwarztier ist das aber kein Problem. Er zirkelt brav durch die Gassen, stellt sich hin und wieder schön und wir bekommen sogar die Handwechsel einigermaßen hin. Suuuupi! So kann ich beim nächsten Mal mit dem Intervall-Timer starten. Die Einheit heute auf der Wiese war kurz und erfolgreich, so daß ich hoffe, daß er zufrieden wieder mit mir zurück zum Stall bummelt. 

 

Danach bekommt Willi noch die Fesselbeugen ausgewaschen. Das Jucken haben wir nun relativ gut im Griff; ich habe ihn sich schon lange nicht mehr in die Fesselbeuge beißen oder sich irgendwo schrubbern sehen. 

Nach getaner Arbeit ;-)
Nach getaner Arbeit ;-)

09.05.2018

 

Als ich am Morgen zum Stall komme, kann ich mich nur wundern: eine der oberen Flügeltüren vom Stall ist ausgehängt und wird nur noch von einem kleinen Haken an der Wand gehalten. Wie haben die Rösser denn das nur hinbekommen...???

 

Der beste Ehemann von allen hat heute angefangen, mein Sommerprojekt zu verwirklichen. Für mich hat eine gute Pferdehaltung auch immer viel mit Umweltschutz zu tun. In aller erster Linie geht es mir hierbei um unsere Weiden. Der Boden soll nicht verbraucht und ausgebeutet werden. Zudem möchte ich, dass sich das auch mit anderer Flora und Fauna verträgt. Deshalb war es schon lange mein Wunsch, einen Blühstreifen anzulegen und auch ein Insektenhotel aufstellen. Hierzu hat Gerret einen Streifen von 5-6 qm entlang des Zaunes zwischen Weide 1 und 2 umgegraben und die Grasnarbe entfernt. Da für heute Nacht und morgen Regen angesagt ist, habe ich die spezielle Blühsamenmischung aus 60 % Kulturpflanzen und 40 % Wildarten (z. B. Flockblume, Borretsch, Sonnenblume, Kornblume, Färberkamille, Margerite, Wiesen-Salbei), welche für unsere hier im Südwesten vorherrschenden Lehmböden geeignet ist, heute dort ausgebracht und festgetreten. Sie ist für eine Standzeit von fünf Jahren konzipiert. Bevor die Pferde Zugang zu dieser Weide bekommen, werden wir das kleine Teilstück aber natürlich noch großzügig gesondert abzäunen. Eventuell werden wir deshalb den Standort der Bremsenfalle, die 20 m entfernt steht, noch ändern müssen. 

 

Damit nicht genug hat Gerret auch noch angefangen, die Weidezäune frei zu sensen. Das Gras steht teilweise ja schon sehr hoch.

 

Die Jungs sind heute erstmals gute vier Stunden am Stück draußen. Vor allem Joe findet das aber wohl etwas seltsam: er kommt mehrmals zurück zum Stall und möchte lieber Heu fressen. *staun* Und meine Katzendamen werden immer zutraulicher und kommen deutlicher näher als sonst. :-) 

Siesta am späten Nachmittag
Siesta am späten Nachmittag

10.05.2018

 

Der heutige Feiertag fällt ins Wasser, wenn auch nicht so sehr wie vorhergesagt: in den letzten 24 Stunden kamen nur 5 l/qm herunter. Laura hat die Buben schon vormittags zwei Stunden auf die Weide gelassen, als ich am späten Nachmittag zum Stalldienst komme, dürfen sie nochmals 1,5 Stunden raus. Sie haben sich zwischenzeitlich schon so an den Weidegang gewöhnt, daß sie sogar sofort losgaloppieren, als ich sie durch Rufen und Geklapper mit den Futtereimern wieder hereinbeordere. ;-) 

 

Das Mörchen hat sich natürlich gleich in die vom Regen aufgeweichte Erde im Viereck gelegt und sieht dementsprechend aus. *augenroll* So putze ich meine beiden Jungs auf der Weide kurz über und hole bei Amor nochmals ordentlich Wolle runter. Ich hoffe, das haben wir nun bald überstanden. 

 

Wg. Willis Mauke sollte ich wohl immer auf Holz klopfen, wenn ich Besserungs-Prognosen wage: heute morgen hat er sich wohl wieder an den Hinterbeinen gejuckt, abends sehe ich nach dem Einsprühen mit dem Aloe-Vera-Spray wie er sich kurz in die Fesselbeuge beißt. Der Tierarzt kommt ohnehin übernächste Woche zum Nachimpfen, dann soll er nochmals schauen. 

Morgen um 05.57 Uhr bei der Stallarbeit
Morgen um 05.57 Uhr bei der Stallarbeit

11.05.2018

 

Ich habe nochmals die Wildbeobachtungskamera ausgewertet, die nun knapp eine Woche lang den Tagesablauf der Jungs aufgenommen hat. In diesem Zeitraum wurde kein Gerangel, Wegscheuchen oder Jagen aufgenommen. Die drei liegen nie alle gleichzeitig, einer steht immer Wache. Sie mögen es auch total, an den herunterhängenden Zweigen des Mirabellenbaumes zu knabbern. Und die Bilder beruhigen mich auch hinsichtlich des Seniors, denn auch der liegt ausreichend und steht oft genug an der Heukiste, der Lieblingsfutterstelle der drei. :-) 

Marbacher Nachwuchs auf der Stutenweide der Araber
Marbacher Nachwuchs auf der Stutenweide der Araber

12.05.2018

 

Gerret und ich fahren nach Marbach auf die Schwäbische Alb zum baden-württembergischen Haupt- und Landgestüt. Dort ist heute Geländetag der Vielseitigkeitsreiter. Bei einwandfreiem Wetter mit viel Sonne erleben wir spektakuläre Prüfungen mit tollen Pferd-Reiter-Paaren. Für mich wäre das ja nix, da bin ich zu sehr Hasenfuß. ;-) 

 

Am Nachmittag werden wir vom Bundestrainer begrüßt, da wir vor der 3***-Prüfung an einer Geländeführung für Persönliche Mitglieder der FN teilnehmen, während der wir von Dr. Annette Wyrwoll (Olympia-Teilnehmerin der Vielseitigkeitsreiter in Sydney 2000) verschiedene Sprünge erklärt bekommen. 

 

Ich würde die Geländestrecke ja zu gerne mal selbst abreiten - die Sprünge dabei allerdings auslassen. ;-) Das Geläuf ist einfach gigantisch, überall supertoller Boden, wo man es laufen lassen kann. *träum* 

13.05.2018

 

Die Pferde sind heute das erste Mal ganztags auf der Weide - und nutzen das auch reichlich, denn bis ich mich um 16.30 Uhr wieder mit Anne am Stall treffe, waren sie kein einziges Mal am im Paddock. 

 

 

Wir gehen mit Amor und Willi auf die Reitwiese. Anne macht mit Amor 15 Minuten Handarbeit, ich longiere Willi im Schritt 15 Minuten warm und gehe dann für vier Runden Schritt à eine Minute mit jeweils 30 Sekunden Pause dazwischen in die Quadratvolte zur ersten richtigen Equikinetic-Einheit für ihn. Wir starten linke Hand, die ihm leicht fällt. Hier kann ich ihn schön an der Schulter nach außen treiben, worauf er sich immer wieder ein wenig stellt. Rechte Hand fällt ihm das deutlich schwerer. Willi weicht auch ein paarmal mit der Hinterhand nach außen aus und schaut mich fragend an. Sobald er sich stellt, lobe ich und achte ansonsten nur auf eine schöne konstante Verbindung zwischen meiner Hand und seiner Nase. Danach gehen wir noch knappe 30 Minuten mit den beiden spazieren. 

 

Willis Mauke scheint sich zu verbessern, obwohl er sich noch hin und wieder kratzt. Ich wasche ihm heute wieder mit dem Totes-Meer-Salz-Gel die Fesselbeugen aus und bemerke, daß er dabei schon gar keine Schnute mehr zieht. Ein Zeichen, daß es nicht mehr so sonderlich juckt. 

15.05.2018

 

Die Eisheiligen sind da. Es ist deutlich kühler und es regnet. Seit Sonntag sind gut 20 l/qm heruntergekommen. Die Weiden können es nochmals gebrauchen. Mir kratzt dafür der Hals. :-( 

 

Am frühen Abend gehe ich mit Willi in Begleitung von Gerret und Amor auf die Reitwiese. Es soll eine Einheit für mich und meinen Kopf werden, denn ich weiß, daß ich dort vermutlich nun etwas Kopfkino haben werde, was plötzlich losspurtende Willis angeht. So bitte ich Gerret auch, mit Amor immer einigermaßen neben uns herzulaufen. Das gibt mir Sicherheit, was sich dann auch auf Willi überträgt. Nichts wäre fataler, als ihm dort unbewußt zu signalisieren, daß ich mich unwohl fühle. 

 

Wir gehen viele große gebogene Linien, wechseln oft die Hand, ich lasse mir mehrmals den Zügel aus der Hand kauen (was noch nicht sonderlich gut klappt, Willi hat noch nicht wirklich "Zug" ans Gebiß) und sitze locker im Sattel. Unterstützend stelle ich mir immer wieder vor, wie ich relaxed in einer Hängematte am Strand liege und ins blaue Meer schaue. Da ich heute absichtlich die Gerte weggelassen habe, ist Willi etwas träger. Aha. Nachdem ich mich einigermaßen sicher fühle, trabe ich ihn auf einer großen Volte an und sitze auch aus. Auch das ist meinem Wohlfühlgefühl geschuldet. Willi muß ich ziemlich motivieren, damit er in Gang bleibt. Aber: wir können mehrere Runden linke Hand traben. Dann wechsle ich die Hand auf Willis schlechtere rechte Seite. Auch hier klappt alles gut, wir träbeln mehrere Runden. Zufrieden lasse ich ihm den Zügel lang und schlendere mit ihm nochmals ums Viereck. Gut. 😊 

 

Nachdem die Stallarbeit gemacht ist, gehe ich mit Amor ebenfalls zur Reitwiese. Ihn longiere ich kurz warm und gehe dann für acht Runden mit ihm in die Equikinetic. Die ersten vier Runden gehen wir wieder Schritt, die letzten vier absolvieren wir im Trab. Auch Amor fällt es links herum leichter wie rechts, aber er stellt sich auf beiden Händen schön und biegt sich. Der Unterhals ist locker und *freu!!!* er nimmt sich immer wieder selbst auf und hebt den Widerrist. Das ist neu. :-) Cool! 

Die ersten Stunden auf Weide Nr. 1
Die ersten Stunden auf Weide Nr. 1

18.05.2018

 

Das Kratzen im Hals hat sich als Vorbote einer ziemlich schweren Erkältung entpuppt, weshalb ich von Mittwoch bis einschließlich heute im Bett bleiben mußte. Ich bin froh, daß wir durch unsere Stallgemeinschaft und das Verteilen der Arbeit auf mehrere Schultern auch so etwas kurzfristig super gemanagt bekommen. 

 

Die Jungs durften heute erstmals für einige Zeit auf Weide Nr. 1 wechseln, damit sie sich an das höhere Gras gewöhnen. Seitdem Kurti einmal wegen eines derartigen Weidewechsels eine Kolik bekam, bin ich lieber vorsichtig.

Und ab ins Wochenende! :-)
Und ab ins Wochenende! :-)

19.05.2018

 

Ich bin noch nicht ganz fit, weshalb ich froh bin, daß mir Gerret am Morgen nochmals bei der Stallarbeit unter die Arme greift. Die Jungs dürfen knappe zwei Stunden auf Weide Nr. 1 ein Frühstücken, dann treibe ich sie ruhig und ohne Hektik im Schritt mit der langen Longierpeitsche herunter und entlasse sie den Tag über nochmals auf Weide Nr. 5. 

 

Wir haben nun viel Vogelbesuch am Stall: in der Box fliegen Schwalben herum, im Nistkasten darüber haben sich Blaumeisen eingefunden und sind eifrig damit beschäftigt, ihre laut piepsenden Jungen zu füttern. :-) 

 

Auf Weide Nr. 1 habe ich das erste Mal Margeriten entdeckt und die gute Paula wird immer zutraulicher, s. Bild unten. :-) 

 

Am frühen Abend mache ich mit Amor und Willi Equikinetic. Amor wird mit acht Runden (zwei davon im Schritt, sechs im Trab) gearbeitet, Willi mit sechs (vier davon im Schritt, zwei im Trab). Amor macht seine Sache sehr schön, aber ich muß auch bei ihm rechte Hand noch deutlicher helfen als links. Das gleiche ist bei Willi der Fall. Der haut mir auch beim Aufwärmen auf einem großen Zirkel im Trab einmal ab *grmpf*, läßt sich aber gleich wieder einfangen und weiterarbeiten. Menno! Ich muß hier einfach viel aufmerksamer sein, gleich von Anfang an. Denn sonst hat der Bub das demnächst wirklich raus, daß er, nachdem er erst leicht nach außen geschaut hat, einfach stante pede durchstartet und sich vertschüßt. Die beiden ersten Trabeinheiten fielen ihm zwar schwer, aber er hat sich trotzdem bemüht. Gut hat mir vor allem gefallen, daß er sehr gut auf Körpersprache reagiert, so daß ich ihn im anfangs zu forschem Trab ganz einfach in ein für ihn derzeit notwendiges untertouriges Tempo zurücknehmen kann. 

Fine und Paula
Fine und Paula

20.05.2018

 

Auf eine verregnete Nacht folgt ein verregneter Tag. Es kommen in nicht einmal 24 Stunden 20 l/qm herunter. So langsam reichts...

 

Die Jungs verbringen den Tag weitgehend auf Weide Nr. 1, nur unterbrochen vom Wiegetermin, während dem es zufällig nicht regnet. ;-) 

 

Ausweislich der Wiegebescheinigung vom letzten Jahr bei den Vorbesitzern soll Willi 840 kg gewogen haben und 1,66 m groß sein. Dementsprechend überrascht bin ich, daß er beim heutigen Wiegetermin auch nach zweimaliger Überprüfung nur 734 kg auf die Waage bringt; das Stockmaß wird mit 1,64 m ermittelt.

 

Amor wiegt nahezu identisch zum letzten Jahr 487 kg bei 1,48 m (05/2017: 484 kg), Joe 549 kg bei 1,51 m. 

 

Anschließend sitzen wir mit unseren Stallnachbarn noch gemütlich in unserer Pferdebox, futtern Kuchen und trinken Kaffee - während es draußen wieder angefangen hat zu regnen. Als wir mit den Jungs am Spätnachmittag noch zu einem einstündigen Spaziergang aufbrechen, kommt die Sonne heraus. Alles richtig gemacht. ;-)