Willi mit dem Willi-Halfter
Willi mit dem Willi-Halfter
Der Haferschlinger
Der Haferschlinger

01.08.2018

 

Es ist weiterhin heiß, die tagsüber schon angekündigten Gewitter verlegen sich wohl auf die kommende Nacht. So nutzen wir den ruhigen Abend, um mal wieder gemütlich am Stall zu grillen und tauschen einige marode Weidepfosten aus.

02.08.2018

 

Wow, es hat in der letzten Nacht ganze 5 l/qm geregnet... ;-)

 

Willi ist etwas knatschig heute und irgendwie genervt. Vielleicht vom Wetter, der Hitze und den vielen Fliegen und Bremsen? Amor nimmt das alles dafür sehr gelassen hin. Ihn interessiert wie immer nur, obs genug zum Fressen gibt. 

 

Ab heute sind die Jungs nun auch 24 Stunden auf Weide Nr. 4. 

Schenkelweichen durch die Quadratvolte - meine Hand gehört wesentlich tiefer, dann wäre Willi auch besser gerade gestellt
Schenkelweichen durch die Quadratvolte - meine Hand gehört wesentlich tiefer, dann wäre Willi auch besser gerade gestellt

03.08.2018

 

Auch heute zeigt das Thermometer fast 35°. Am Abend haben wir Reitstunde. Auf der Reitwiese ist es jedoch sehr angenehm, denn diese liegt ab dem Nachmittag im Schatten. 

 

Willi ist zwar anfangs etwas zäh, bemüht sich aber. Suzana läßt uns anfangs wieder die Volten nach außen in der Quadratvolte reiten und wir freuen uns gemeinsam, daß das nun wirklich schon recht leicht klappt. Anschließend bekommen wir eine neue Aufgabe: ich soll mit Willi durch die Gassen reiten, in der Ecke eine Vorhandwendung reiten und dann quer durch die Quadratvolte wechseln - kein Problem, denn das ist die Übung, die ich mit Amor schon ettliche Male an der Hand geübt habe. Und wenn ich mich richtig auf meinen Bobbes setze und damit die Richtung vorgebe, weicht Willi sehr schöne dem jeweiligen Schenkel - auf beiden Händen! :-) 

 

Dann gehts ans Traben und der Schwarze gibt immer wieder mal schön nach. Suzana würde sich nun gerne den Galopp ansehen. *soifzt* Ich bin nur mäßig begeistert. Einerseits habe ich noch immer etwas Morres beim Galopp auf der Wiese, andererseits finde ich, daß Willi das durch die Ecken noch nicht so halten kann. Aber gut, eine lange Seite entlang werden wir wohl schaffen. Das probieren wir mehrere Male, Willi läßt einmal einen Buckler, und einmal schaffen wir es auch, ganz weich anzugaloppieren. Wenn ich mich halt auf die richtigen Hilfen und den Sitz konzentriere... ;-) Danach gibts für das Schwarztier eine schöne Dusche. 

Da wirft schon jemand das Sommerfell ab
Da wirft schon jemand das Sommerfell ab

04.08.2018

 

Um 07.45 Uhr jogge ich schon neben dem Mörchen auf der Reitwiese her. Ich longiere Amor wieder ganze Bahn mit vielen, vielen Volten. Nach der Aufwärmrunde im Schritt gehts weiter im Trab. Da hört man den Senior anfangs noch arg trampeln, was im Laufe der Einheit immer leiser und leiser wird. Für Stellung und Biegung muß ich allerdings sehr nah bei ihm mitgehen und die Fahrpeitsche eher mit dem Knauf als dem Schlag an seiner Schulter einsetzen, damit er sich auch mal bemüht und nicht immer nur schummelt. Dann klappt das heute im Vergleich zu Anfang der Woche ganz gut. 

 

Zum Schluß frage ich an der ganz langen Longe auf einem großen Zirkel, auf dem ich auch wieder mitlaufe, noch den Galopp auf beiden Händen ab, aber da wird mit Amor sehr schnell zu eilig. Ich pariere immer wieder durch, lasse ihn ruhig(er) werden und erst dann wieder angaloppieren, verlege mich letzten Endes dann darauf, nur 3, 4 gute und schöne Galoppsprünge zu verlangen.

 

Als das Flugviechzeugs gar zu eklig wird und ich irgendwann auch mal eine Fliege ausspucken muß *bäh* - was mich wieder mal zu der Überlegung veranlaßt, ob ich mir nicht spaßeshalber mal einen Imkerhut zulegen sollte ;-) - schließen wir die Einheit nach guten 30 Minuten ab. 

 

Unser Plan, im September mit den Pferden vier Tage lang wandern zu gehen, nimmt langsam konkretere Formen an. Beim anschließenden Frühstück auf unserem Balkon ordere ich für unsere Wanderung im nächsten Monat im Internet wasserdichte Ortlieb-Packtaschen und eine Faltschüssel. Das Bepacken der Sättel müssen wir dann nächste Woche gleich mal ausprobieren. Außerdem sichten Gerret und ich schon mal das Kartenmaterial und überlegen, was wir sonst noch so an Ausrüstung mitnehmen möchten. So langsam werde ich sogar etwas hibbelig und freue mich schon sehr. 

 

Laura macht sich heute an die Weidepflege und sticht den sich auf Weide Nr. 1 und 4 ein wenig ausgebreiteten Wiesenbärenklau aus. 

Planung für unsere Wanderug
Planung für unsere Wanderug

05.08.2018

 

Es ist heiß mit knapp 35° und soll auch weiterhin so bleiben. Die Pferde werde diese Woche noch 24 Stunden auf Weide Nr. 4 sein, dann werden wir nachts wieder auf Heufütterung umsteigen müssen - es hat sich nämlich leider weitgehend mit Gras, denn es fehlt der Regen. Zumindest tagsüber werden wir ihnen aber weiterhin noch Weidegang anbieten können. 

 

Ansonsten werden wir diese Woche erneut weitgehend eine Pause einlegen. Es ist mir einfach zu heiß zum Reiten, auch abends kühlt es nur unwesentlich herunter. Und da Laura eine Woche im Urlaub ist und wir die Stallarbeit insoweit alleine stemmen müssen, die Jungs auch nichts dagegen haben werden, paßt das. 

Unsere kleine Herde
Unsere kleine Herde

06.08.2018

 

Again: 34°. *soifzt* So langsam aber sicher werde auch ich etwas ungeduldig mit dem Wetter. Sommer, Sonne, Sonnenschein ist ja prima, aber soooo viel muß nicht sein. Vor allem nicht so lange. 

 

Damit die Rösser wenigstens ein bissele Abwechslung haben, gehen Gerret und ich am Abend mit dem. Mörchen und Willi eine halbe Stunde spazieren - einmal rund ums Sola, das Sommerlager. Amor interessiert das gar nicht, Willi schaut nur zweimal kurz und wandert am langen Strick dann weiter gemütlich hinter mir her. 

Ein Gräbelchen, damit das Wasser ablaufen kann
Ein Gräbelchen, damit das Wasser ablaufen kann

07.08.2018

 

Überraschend fällt die Temperatur nachmittags von wieder deutlich über 30° auf einigermaßen angenehme 27°. Ich klettere aufs Willi-Tier. Wir gehen, begleitet von Gerret und Amor auf die Reitwiese. Amor darf dort frei Gras fressen - der Hafi ist glücklich. 

 

Willi ist willig, aber ein wenig lasch. Zum Aufwärmen gehen wir viele große gebogene Linien, ich reite jede Ecke, jede Bahnfigur ordentlich aus. Danach gehen wir zunächst mal wieder um die Quadratvolte außenherum, wenden dann in Außenstellung auf den daneben liegenden ausgetretenen kleinen Zirkel ab. Das klappt nun schon sehr ordentlich. 

 

Weiter gehts in den Trab. Da muß ich Willi hin und wieder ein wenig motivieren, aber wir träbeln trotzdem lange auf verschiedenen Zirkeln hin und her. Mir fällt heute nur auf, daß der Schwarze heute ganz anders wie sonst lieber über die rechte Schulter, als ansonsten über die linke Schulter kippt.

 

In einer anschließenden kurzen Pause biete ich Willi mal wieder meine Hand an. Hierzu nehme ich Kontakt zum Maul auf, lasse meine Hände ruhig stehen und. "klingle" hin und wieder ganz sachte mit den Ringfingern oder schließe meine Hand ein wenig. Das soll von außen gar nicht deutlich sichtbar sein. Ziel ist, daß Willi im Genick nachgibt und abkaut, worauf hin ich sodann nachgebe und ihn sich in die Länge strecken lasse. Das war bislang noch nie so recht möglich. Heute: Durchbruch. Willi gibt überraschend nach, ich auf und lobe sogleich viel. Dafür gibts auch einen Keks. Und weil so ein Noriker ja Kekse mag, wiederholen wir das noch einige Male, was Willi immer besser mit Nachgeben quittiert. :-) Er kann das sogar kurz zum Anreiten beibehalten. 

 

Entlang des Trailwegs haben wir mal wieder die kleinen Gräbelchen in die Weiden hinein frisch ausgehoben, damit das Wasser dort wieder besser abfließen kann und sich nicht wie ein Sturzbach in den Paddock ergießt und den Sand wegschwemmt. 

 

Außerdem bekommen die Jungs auf Weide Nr. 4 ab sofort nachts wieder Heu angeboten. Die Weide haben sie doch sehr schnell heruntergefressen. Ich schüttle drei große Haufen auf und hänge zusätzlich zwei Heunetze auf. 

Morgens um 05.45 Uhr läßt es sich auf der Weide noch aushalten. ;-)
Morgens um 05.45 Uhr läßt es sich auf der Weide noch aushalten. ;-)

08.08.2018

 

Heute war ein Zerstörminator im Stall unterwegs: irgendein Ross hat unsere Kiste, in der die Zinkwanne frostsicher eingelassen ist, umgekippt, die Zinkwanne ausgebaut und den Deckel der Kiste abmontiert. *augenroll* Ich vermute, es war ein schwarzes Ross... 

 

Also reparieren wir neben der Stallarbeit noch die Wasserkiste, während die drei Buben auf Weide Nr. 5 frisches Grün knabbern dürfen. Da unter zwei der dortigen Apfelbäume allerdings sehr, sehr viel Fallobst liegt, sperren wir diese zwei Bäume ab. Ich werde die nächsten 2, 3 Tage erst mal beobachten, ob diese Absperrung auch akzeptiert wird. 

Auf Weide Nr. 5 - mit abgesperrten Apfelbäumen wg. zuviel Fallobst
Auf Weide Nr. 5 - mit abgesperrten Apfelbäumen wg. zuviel Fallobst

10.08.2018

 

Das Ergebnis der vor zwei Tagen genommenen Kotproben ist da: alle drei Pferde sind wurmfrei und müssen nicht entwurmt werden. :-) 

 

Die Jungs verbringen den ersten Tag ganztags auf Weide Nr. 5. Abends wandern sie allerdings auch auf dem Trail hin und her und schauen immer wieder, ob nicht Weide Nr. 4 schon für die Nacht offen ist, wo wir weiterhin freies Heu und aus Netzen anbieten. Heute wird auch das erste mal seit acht Wochen mal wieder ein Quaderballen Heu geordert. 

 

Die Bespaßung von Amor und Willi fällt den Vorbereitungen für unser morgiges Grillfest mit Sternschnuppenzählen zum Opfer. Aber dafür ist nun der Rasen mal wieder gemäht, ich hab eigenhändig ein Zelt zum Campen aufgebaut und wir haben morgen mehr Zeit. 

Mein Schwarztier und ich :-)
Mein Schwarztier und ich :-)

11.08.2018

 

Heute wird Weide Nr. 3 gemulcht. 

 

Am Morgen gehen wir mit Amor und Willi wieder auf die Reitwiese. Ich reite den Schwarzen gemütlich warm, Amor darf derweil wieder grasen. Wir absolvieren unsere diversen Übungen. Ich lasse Willi auch immer mal wieder abkauen und im Genick nachgeben. Im Trab ignoriert er heute konsequent den rechten Schenkel. Auf dem Zirkel lasse ich ihn daher zunächst im Schritt immer wieder einige Schritte nach außen dem rechten Schenkel weichen und auch eine Schwenkvolte machen. Dann klappt es etwas besser. 

 

Dann werden die Pferde getauscht. Gerret geht mit Willi schon mal zum Stall und entläßt diesen auf die Weide zu Joe und ein etwas empörtes Mörchen bleibt bei mir zurück und wird longiert. Er quietscht hin und wieder und antwortet auch auf Willis rufe, läßt sich dann aber auf die Einheit ein. Nachdem er sich ganze Bahn mit vielen Volten warmgeschrittel hat, absolvieren wir die ganze Bahn in selbiger Manier auf jeder Hand einmal im Trab. Da ich wieder etwas seine Biegungsbereitschaft vermisse, gehe ich mit Amor in die Quadratvolte und lasse ihn in jeder Ecke eine halbe Vorhandwendung machen und direkt hieran anschließend quer durch die Volte im Schenkelweichen wechseln. Der anschließende Galopp auf beiden Händen lockert Amor zusätzlich, so daß wir dann wieder zur eigentlichen Ursprungsübung zurückgehen können - und sich das _Mörchen nun auch schön biegt. :-) 

 

Am Abend findet dann unser Stallgrillabend statt. Sarah schaut kurz vorbei, mit Elli und Labrador Rudi, Christina und Kathrin, Suzana und Klaus mit Hündin Casey, Micha und Jörg, Katja und ihrem Wufzt, Chris, Uwe, Finja und Jörn grillen wir und versuchen Sternschnuppen zu zählen - die aber irgendwie nicht so zahlreich wie erwartet auftreten. Bis nach 0 Uhr sitzen wir am Lagerfeuer. Um kurz vor 1 Uhr kriechen Gerret und ich dann in unser Zelt. 

12.08.2018

 

Also, so im Zelt schlafen, das ist schon ungewohnt - und frisch... ;-) Als ich um 06.30 Uhr aus dem Zelt krabble, schauen mich Willi und Amor von Weide Nr. 4 aus erstaunt an. Ich fahre kurz nach Hause, brühe frischen Kaffee auf und bringe das Frühstück mit zum Stall, während Gerret die Weide abmistet. Mit Elli, die in ihrem Wohnmobil genächtigt hat, frühstücken wir und klönen noch ein wenig, dann gehts heim. Ins Bett. Ein weiches Bett. Mehr bekomme ich heute nicht geregelt. Aber es ist ohnehin wieder 30° warm.

 

Wenige Blümchen und eine schöne Sonnenblume 🌻
Wenige Blümchen und eine schöne Sonnenblume 🌻

13.08.2018

 

Was wurde eigentlich aus meiner kleinen Grünfläche zwischen den Weiden, wo ich im Mai noch Blumen ausgesät hatte? Da die Aussaat etwas spät erfolgte, war dieses Jahr noch keine allzu große Blütenpracht zu erkennen. Es wachsen jedoch diverse blaue und rote Blümchen. Und eine Sonnenblume hat es geschafft. :-) Mal schauen, wie es im nächsten Jahr wird, da es ja eine mehrjährige Mischung war, die ich ausgesät habe. 

 

Am Abend wirft mich Gerret vom Sofa, auf dem ich die meiste Zeit des Tages etwas malade gelegen habe. Wir probieren kurz die Sattelpacktaschen aus. Willis neue, sehr große Schabracke paßt perfekt: die Sattelpacktaschen hinter dem Sattel liegen schön auf ihr auf und nicht auf dem Pferderücken. Die Banane läßt sich aber nicht ordentlich anbringen. Amors Lammfellpad ist dafür an den Seiten etwas kurz. Aber wenn seine Sattelpacktaschen direkt mitten über dem Sattel aufgelegt werden, geht es. Er wird also hinter dem Sattel die Banane tragen, die hier besser paßt.  

14.08.2018

 

Am Abend bin ich wieder einigermaßen fit. Zusammen mit Laura und Joe nebst Tim und Hund Buddy gehen Willi und ich 1,5 Stunden ins Gelände. Meistens bummeln wir im Schritt, trennen und aber auch zweimal kurz von unserer Begleitung, damit Willi und Joe auch etwas traben und galoppieren können. Wir galoppieren einen schönen langen Waldweg entlang und es fühlt sich toll an, wie kräftig Willi dabei vorwärts möchte. Zwischendurch lasse ich ihn immer mal abkauen und im Genick nachgeben, was immer öfter funktioniert. 

 

Ich zeichne auf meiner neuen App auch mal unsere Runde heute auf:

 

Strecke: 7 km

Zeit insgesamt: 1:23 Stunden

Zeit in Bewegung: 1:05 Stunden

Gesamtgeschwindigkeit: 5,1 km/h

Geschwindigkeit in Bewegung: 6,5 km/h

Max. Geschwindigkeit: 19,6 km/h

Aufstieg: 258 m

Abstieg: 260 m

Niedrigster Punkt: 151 m

Höchster Punkt: 245 m

 

Ich werde mit der App am Wochenende auch unseren ersten kleinen Wanderritt aufzeichnen. 

Willi-Ohren mit Blick auf den Schwarzwald
Willi-Ohren mit Blick auf den Schwarzwald

15.08.2018

 

Nach laaaanger Zeit equikinetice ich die Pferde mal wieder. Zunächst ist Willi dran. Zum Aufwärmen nutze ich die Basis-Übung von Katharina Möller: ganze Bahn mit Volten an den Bahnpunkten. Das macht der Schwarze sehr brav und ordentlich, wenngleich er ein wenig flotter unterwegs sein könnte. Auch im Trab teste ich das kurz an, dann gehts in die Quadratvolte für insgesamt 12 Minuten, was acht Runden entspricht. Auch das gefällt mir ganz gut. Willi fehlt heute nur etwas Koordination. 

 

Auch Amor wird genauso aufgewärmt und geht dann für 18 Minuten in die Quadratvolte, was 12 Runden entspricht. Mit ihm absolviere ich nach vier Runden Schritt die restlichen im Trab. Linke Hand funktioniert das besser als rechts. Links kann ich sogar leichte Tempounterschiede anweisen, womit sich Amor rechts jedoch schwer tut und dabei gerne die Stellung verliert. Aber dafür, daß wir das schon lange nicht mehr gemacht haben, ist das absolut in Ordnung. 

 

Als ich Willi anschließend die Hufe auskratze, fällt plötzlich eine kleine Made aus einer Ecke im Kronrand über der äußeren Trachte des rechten Vorderhufs. Was soll denn das??? Das ist tatsächlich eine Stelle, die ich schon länger beobachte. Sie sieht so aus, wie wenn der Strahl von unten nach oben durchschmoddern würde. Ich säubere die Stelle und schmiere anschließend Kevin Bacon drauf, auch nach dem Füttern nochmals.

 

Weide Nr. 5 ist schon ziemlich heruntergefressen - nach noch nicht einmal einer Woche. Naja. Die Weidezeit wird dieses Jahr wohl ziemlich genau Ende August abgeschlossen sein. 


16.08.2018

 

Abend kontrolliere ich nach der Stallarbeit Willis Hufe. Die erste Behandlung mit der Kevin-Bacon-Paste zeigt schon wirklich: alles ist trocken und nicht mehr verschmoddert. Ich schmiere ihn nochmals damit ein. Bin gespannt, was unser Hufpfleger übernächste Woche dazu sagt. 

17.08.2018

 

Abends gehts mit Willi in Begleitung von Gerret und Amor für eine halbe Stunde auf die Reitwiese. Auffällig heute: er gibt immer wieder schön im Genick nach, sucht selbst die Anlehnung. :-) Toll! :-) Da das Annehmen des rechten Schenkels bzw. die Biegung rechts noch immer schwierig für ihn ist, gehe ich viel Zirkelverkleinern und -vergrößern und sobald der Zirkel wieder normal groß ist eine Volte links bei X, womit dann quasi eine Belohnung verknüpft ist. Ich probiere auch, ob ich Willi mal angaloppiert bekomme, was erst im zweiten Versuch gelingt. Aber insgesamt ist er dazu heute etwas zu gemächlich drauf. So träbeln wir zum Schluß einige Runden ganze Bahn, wobei es ihm hier allerdings etwas schwer fällt, losgelassen vörwärts zu laufen, obwohl er sich am Anfang und auch zwischendurch immer mal kurz streckt. 

 

Gut, daß Ina sich heute gemeldet hat und voraussichtlich nächste Woche zum osteopathischen Check vorbei kommt. Vielleicht ist auch was verklemmt, wenn ihm das so schwer fällt. 

 

Willis Hufe behandle ich heute alle vor allem in allen mittleren Strahlfurchen mit Kevin Bacon. Ich vermute hinter den derzeitigen Problemchen die Trockenheit vor der letzten Hufbearbeitung, die sich auch trotz vorherigem Hufewässern nicht besser gestalten ließ. Ich hoffe, daß das in zwei Wochen beim nächsten Termin besser ausschaut. 

 

Ansonsten packen wir unsere Habseligkeiten fürs Wochenende in den Sattelpacktaschen und Packsäcken zusammen, damit wir uns morgen früh recht schnell auf den Weg zum Ausgangspunkt unseres kurzen Wanderritts machen können.